Sonntag, 28. August 2016

Rezept des Monats: August'16

Kompott. Hey, nein das ist gar kein Kompott - das ist ne Bowle, das ist viel zu flüssig! Ist mir egal, ich bin mit KOMPOTT aufgewachsen, der flüssig war, also ist das hier ein KOMPOTT zum trinken oder eben eine Bowle! Mir doch egal!


Zutaten:
500-600g Erdbeeren
3 L Wasser
1 Tasse Zucker

Zubereitung:
Bringt das Wasser zum Kochen. Wenn es soweit ist, nimmt es runter von der Herdplatte und schmeißt die Erdbeeren rein (die ihr hoffentlich während ihr auf das Wasser gewartet habt ordentlich gesäubert und das Grünzeugs entfernt habt) und wartet bis die ganze Lebensenergie aus den kleinen Früchten gesaugt wird und das Wasser sich rot verfärbt. Daraufhin schüttet ihr den Zucker rein, mischt das ganze noch mal durch und nehmt anschließend den Topf vom Herd runter. Noch könnt ihr es nicht trinken, aber wenn es abgekühlt ist, ist der KOMPOTT sowohl lauwarm als saukalt ein Genuss. Kann ich jeden empfehlen.

Cheerio.


Film der Woche#258: Marvel Cinematic Universe, Phase 2, Teil 2; Phase 3, Teil 1

Hooray, wir sind schon wieder beim MCU gelandet. Die ersten drei Filme gehören noch zur zweiten Phase, der vierte (oder der dreizehnte wenn mans genau nimmt) allerdings schon zur dritten. Da wir GotG hier schon mal im Programm, review ich den Stuff nicht noch einmal. Ihr wisst wie das läuft :P
ACHTUNG SPOILERS!

10. Guardians of the Galaxy (2014)

That's it. You know the game. Click heeeeeeeeeeeeeeeereeeeeeee.

11. Avengers: Age of Ultron (2015)

Im (garantiert nicht existenten) osteuropäischen Land Sokovia prügeln sich die Avengers durch die Gegend um Lokis Zepter zu kriegen, dass nach der Auflösung von SHIELD in die Hände der (Nazi)Organisation HYDRA gefallen ist. Ihr Gegner ist dabei die Armee des Hydrakopfs Baron von Strucker. Unter anderem sind auch die beiden Zwillinge Wanda (Elizabeth Olsen) und Pietro Maximoff (Aaron Taylor-Johnson) dabei - sie kann Gedanken manipulieren und Telekinese, er ist superschnell. Jedenfalls schaffen sie es, das Zepter an sich zu bringen und es anschließend in aller Ruhe zu analysieren. Dummerweise finden sie in dessen Inneren eine KI, die Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) dafür nutzt ein intelligentes Computerprogramm namens Ultron (James Spader) zu entwickeln, dass dem Wohle der Menschheit dienen soll. Leider entwickelt sich dieser wie von alleine, erbaut sich einen eigenen Körper und hat von nun an ein einziges Ziel - zum Wohle aller die ganze Menschheit von der Erde zu tilgen.

Im Nachfolgefilm zu "Avengers" geht es ebenfalls ordentlich rund, es gibt viele Explosionen und
Fights. Jedoch hat der Film es geschafft eine gewisse persönliche Note zu haben. Ich denke das liegt am Bösewicht Ultron - einen bösartigen Computersystem in einem Robokörper. Dieser ist nämlich nicht einfach "unerklärlich" böse und will die Menschheit vernichten, sondern ist dabei ein übler Sarkast der nichts als Spott übrig hat. Das hat meiner Meinung nach die Handlung ordentlich aufgebessert - so wirkt der Film auf mich in etwa als etwas mehr als Popcornkino. Fol geil außerdem, dass das Avengers-Team immer größer wird und das Marvel und Fox sich über die Mitwirkung von Quicksilver (Pietro Maximoff) geeinigt haben, der übrigens auch in den neueren X-Men-Filmen zu sehen ist. Richtig gut!

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


12. Ant-Man (2015)

Wie wir (alle, natürlich) wissen ist Ant-Man ursprünglich der Wissenschaftler Henry "Hank" Pym (Michael Douglas) gewesen, der die Pym-Partikel erfunden hat als auch einen Superanzug der einen die Fähigkeit verleiht. Dieser befindet sich allerdings nun im Ruhestand, nachdem aus seiner Firma gedrängt wurde. Eine weitere wichtige Figur des Firms ist der kleinkriminelle Scott Lang (Paul Rudd) der grade eben aus dem Knast entlassen und versucht vergebens sich ein ehrliches Leben zu gestalten. Irgendwann lässt er sich von seinen Kumpels dazu überreden einen perfekten Diebstahl zu begehen  -
dieser Michael Douglas hat nämlich irgendwas besonderes in seinem Keller. Long story short - Scott Lang wird der neue Ant-Man der mithilfe von Hank Pym seine Fähigkeiten trainiert und die finsteren Machenschaften (ich liebe dieses Wort) von Pyms ehemaligen Firma durchkreuzt.

Das war ne feine Perle. Im Gegensatz zu den Avengers/Captain-America-Blockbustern nimmt sich dieser Film nicht ganz so ernst. Okay, er erzählt auch unter anderen eine traurige Story, jedoch sind mehrere Charaktere (u.a. Scott Lang selbst) sowas von ultra verpeilt und aufgeladen mit dummen Witzen. Ähnlich wie bei GotG. Lockere Atmosphäre. Nonsens. Gute Action. PS: Thomas die Lokomotive-Ohrwurm! Instant!

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


13. Captain America: Civil War (2016)

Es ist zwar ein Captain-America-Film, aber hier sind jede Menge Avengers zu sehen. Deshalb sehe ich nicht ganz als reinen Cap-Film. Aber sei's drum.

Nach dem Großeinsatz in Sokovia sind die Rächer in Lagos unterwegs um einen Supersöldner namens Crossbones zu stoppen. Bei dessen Versuch sich in die Luft zu springen manövriert ihn Scarlet Witch aus Versehen in ein Gebäude voll mit Menschen. Es kommt zu verheerenden Kollateralschäden und schlußendlich entflammt eine heiße Diskussion. Die Avengers sollen nicht mehr eine private Institution sein, sondern eine öffentlich geförderte (u.a. von UN). So kommt es zu einer Spaltung in zwei Lager. Das eine ist dafür (Iron Man, Black Widow, Vision, Spider-Man), das andere dagegen (Cap, Hawkeye, Ant-Man, Falcon). Hinzu kommt noch dass James "Bucky" Barnes, Caps ehemalige Weggefährte aka Winter Soldier, wieder auftaucht und unter fremden Einfluss Gräueltaten begeht.

Ich finde es besonders bemerkenswert, dass man geschafft hat eine besondere Eigenschaft von Superhelden in Teams auf die Leinwand zu bringen: Nämlich die Fähigkeit sich zu zerstreiten und Kleinkriege zu führen. Obwohl man alles auch ausdiskutieren könnte. Wirklich großartig. Yay, Spaltung! Achja, Spider-Man wird mit diesem Film ins reguläre Marvel-Universum eingeführt und nach langem hin- und herüberlegen bin ich der Meinung dass Tom Holland perfekt dafür geeignet ist. Übrigens auch Marisa Tomei in der Rolle von Tante May. Beide haben nämlich das bestgeeignete Alter dafür. So wirkt Peter Parker nicht als endzwanziger in High-School-Pseudocool und Tante May nicht wie eine Oma. Außerdem: Boah aldor voll viehsch die Äventschörs in Leipzsch!

8/10 Pfandflaschen
Trailer:

Samstag, 27. August 2016

Album der Woche#261: xBishopx - Suicide Party (2006)

Was für eine Band, was für ein Albumtitel, was für ein geiles Albumcover. Außerdem: Nette Dudes!

xBishopx haben auf einem ihrer T-Shirt-Designs tatsächlich "Poison Free Powerviolence" stehen - ich kann das auch sehr wohl bestätigen. Habe sie nämlich letztens live auf dem New Noise Fest gesehen und es waren verdammt viele Blastbeats zu hören. Hier ist diese Bezeichnung allerdings fehl am Platz, denn "Suicide Party" ist zwar laut, fies und gemein aber kein Blastbeat-Gewitter.

Da hört man sie jahrelang so nebenher, nimmt sie nicht unbedingt als bedeutend war, dann sieht man sie live - und kann danach nicht mehr aufhören "Suicide Party" zu pumpen. Warum eigentlich? Weil es Spaß macht. De Facto ist das Album keine Raketenwissenschaft... Es ist ehrlich gesagt ziemlich stumpf und brutal. Man hört hier und da klischeehafte straight-edge-lyrics wie "smoke yourself to death!", "keep that shit in your fucking mouth!", "i want to live my life straight fucking edgeeeee!". Die Songs tragen Titel wie "Go Fuck Yourself", "Eat Shit", "xBishopx actually owns your face" oder "Hookers and Blow".

Stumpf ist trumpf. xBishopx wollen ihren Life straight edge liven, sie wollen keine Mitläufer sein, sie finden du bist genauso Scheiße wie alle anderen auch ("you're just another fucking clone"). Außerdem können sie ordentlich ballern und dich anschreien. Außerdem haben sie auch Sinn für Humor, sonst würden sie nicht am Ende Outtakes dranpacken.

8,5/10 Pfandflaschen
Bandcamp
Hier übrigens ein schmuckes Live-Video vom xclusivx fanzine:

Freitag, 26. August 2016

Comics Monthly#32

Yesssss. Und wieder ein „Comics Monthly“. Diesmal (mal wieder) fast ohne DC/Marvel. Ich versuche die Quote von den beiden etabliertesten Verlagen immer noch niedrig zu halten, weil ich dadurch an noch mehr interessante Comics von anderen Häusern rankomme.

Batman#1

DC is at it again. Schon wieder wurden etliche Titel neugestartet, diesmal unter dem gemeinsamen Namen „DC Universe Rebirth“. Uralt-Serien wie „Action Comics“ oder „Detective Comics“ haben jedoch ihre alte Zählung zurückgbekommen. Deshalb ist jetzt bspw der zweitgenannte Titel bei Ausgabe 900irgendwas. Höchstwahrscheinlich damit man irgendwann die Ausgabe #1000 rausbringen darf zum Preis von Drölf Dollar die Ausgabe. Wobei dafür wäre ja nicht mal n Neustart erforderlich gewesen. Anyways….

Die „erste“ Ausgabe wurde von Tom King geschrieben und David Finch gezeichnet. Es geht um einen plötzlichen Flugzeugabsturz über Gotham. Batman ist natürlich drauf und dran Menschenleben zu retten und beabsichtigt tatsächlich auf dem Flugzeug oben drauf zu landen und das Ding ganz safe richtung Wasser zu manövrieren. Es kommen ihm allerdings zwei neue Superhelden zur Hilfe, über die man...noch gar nichts weiß: Ein Superman-Verschnitt namens Gotham und sein Sidekick Gotham Girl.

Ich habe bis jetzt jede einzelne deutschsprachige Ausgabe von der New52-Serie (ich meine die von Scott Snyder und Greg Capullo) verschluckt und bin gespannt wie sie zu Ende geht. Das hier ist im Übrigen eine würdige Fortsetzung – man sieht Batman bei dem zu was er am Besten kann. Menschenleben retten und dabei seinen eigenen Kopf und Kragen riskieren. Ich find das gut, dass man nicht (wie so oft) auf irgendeinen altbekannten Bösewicht gesetzt hat, sondern stattdessen neue Charaktere vorgestellt hat. Jedoch fehlt hier noch das große Wumms. Fazit: Es ist gut, aber ob es so gut ist dass ich das unbedingt weiter kaufen muss? Ich weiß es noch nicht.

7,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei DC für 2,99$

Kill or be killed#1

Erschaffen von Ed Brubaker, Elisabeth Breitweiser und Sean Philips.

Die erste Ausgabe beleuchtet die Story eines armen College-Studenten namens Dylan, der im Leben ziemlich hinterhinkt. All seine Freunde sind schon sehr weit gekommen nur er scheint für immer ein Loser zu sein, der sich nicht selbst behaupten kann. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wird ihm von jemand nicht von dieser Welt eine Art Sebsterhaltungsgabe gegeben. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Dylan hat von nun an die Augabe, Menschen zu töten. Aber nur die ganz böhsen. Die ganz schlimmen. Ihnen wehtun, mit Knarren, Baseballschlägern und Fäusten.

Sofort zugegriffen, nachdem ich gecheckt habe dass die Ausgabe halbwegs aktuell und ganz schön dick ist. Für 3,99$ ganz schön preiswert. Es wird hier ein Elephant von einem Erzählstrang angeboten. Richtig riesig, aus der Ich-Perspektive. Dylan redet nämlich ganz schön viel über sich selbst, seine Situation, seine Mitmenschen. Besonders gefällt mir wie man die Aufmerksamkeit des Lesers kriegt. Erst wird nämlich von Dylans Mörderkarriere erzählt, man findet das interesssant und liest so immer weiter bis sich erklärt hat, warum er das überhaupt tut. Dabei ist auch die Farbgebung übrigens auch ganz schön. Meistens dominiert aber die Farbe schwarz. Auf Schwarz. Auf Schwarz. Dieser Comic ist sehr gut. Werd ich mir mehr kaufen? Nein, ich warte aufs Trade. :P (als ob es nicht jeder Comicleser schon mal gesagt hat)

8,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Image Comics für 3,99$

Predator vs Judge Dredd vs Aliens#1

Ein Crossover das ganz stark nach „OMG The 90ies! Do you remember?!“ (shut the fuck up!) schreit. Damals gabs nämlich etliche Crossovers zwischen dem Behelmten aus Megacity One, den Terminator, den Aliens, den Predatoren, Robocop usw. usf. Achja, und Superman. Und Batman.

Wie auch immer – die Story spielt sich ab auf unserer Erde. In der Nähe des Metropols Megacity One, in welcher Judge Dredd zusammen mit anderen Richtern auf Patrouille ist. In einem Biotop, ganz in der Nähe ist ein Predator-Raumschiff gelandet. Die Einwohner des Biotops sind antropomorphe Tiere die einen verrückten Wissenschaftler dienen – und auch den abgestürzten
Predator gefangen nehmen. Gleichzeitig folgt Judge Joe Dredd einen Verbrecher in dieses Biotop weil „I am the law.“ (Ja er hats wirklich gesagt. Unglaublich, oder?!) Eine Schlammschlacht ist quasi vorprogrammiert. Aber noch ist ja gar nichts geschehen.

Ein relativ vorhersehbarer, kurzweiliger Spaß von John Layman und Chris Mooneyham. Hier passiert nichts was man nicht schon vorher gekannt hätte: Predator erkundigt eine andere Welt, Dredd geht auf Verbrecherjagd. Und irgendwie müssen die beiden zusammen kommen. Es ist sicherlich kein Meisterwerk – eher sowas wie ein Popcorn-Comic, aber ich hatte immerhin Spaß.

7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW/Dark Horse Comics für 3,99$

Thief of Thieves#33

Ausnahmsweise mal keine #1-Ausgabe. Deshalb dachte ich dass ich im Dunkeln tappen würde. Aber nö, eigentlich lässt sich alles relativ gut verstehen.

Es geht um einen Meisterdieb namens Redmond (den Dieb aller Diebe), der in dieser Ausgabe zu einem geheimen Geheimtrieffen mit anderen Meisterdieben kommt. Er ist sehr wählerisch und gibt an dass „I pick my own crew“. Bei dem Treffen, welches in einer weit abgelegenen Villa stattfindet geht es nämlich um einen grandiosen Coup, für welchen er ein Team braucht. Es geht um ein sowjetisches Computerprogramm, eine Cyberwaffe, welches in der Lage ist den ganzen US-Aktienmarkt einstürzen zu lassen sodass die USA vor den Scherben ihrer Wirtschaft in die Röhre gucken. Dies ist natürlich zu
verhindern, deswegen müssen die Diebe ran. Noch geht’s hier aber nicht los, sondern es wird alles zu diesem Plan besprochen.

Als ich klein war (und auch später groß) ist alles was mit Meisterdieben zu tun hatte – unter anderem auch mit Arsen Lupin – sowas von an mir vorbeigegangen. Und ehrlich gesagt wird dieser Comic auch keine große Begeisterung dafür wecken. Ich mein, er ist cool aufgetaucht, es geht um Hackerkram...Aber im Endeffekt läuft es, zumindest auf „Seht mich an. Ich bin ein gutaussehender Meisterdieb im Anzug. Hurr durr.“ aus. Props gibt’s natürlich fürs grandiose Cover als auch das Design. Aber ganz vom Hocker haut mich das wirklich nicht.

Von Andy Diggle und Shawn Martinbrough
Erhältlich bei Image Comics für 2,99$


6/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 25. August 2016

Comic Book Review#259: The Lovecraft Anthology, Volume 1 (2011)

Mit H.P. Lovecraft verbindet man ja in erster Linie den Ctulhu-Mythos und naja vllt. einige rassistische Äußerungen. Aber es gibt viel mehr als den großen Gott mit dem Tentakelgesicht. Viel viel mehr. Dieses Band, rausgebracht bei Self Made Hero, enthält sieben Stories. Gezeichnet von sieben verschiedenen Zeichnern, u.a. D'Israeli, Leigh Gallagher, Alice Duke und David Hartman. Die Geschichten wurden u.a. von Dan Lockwood in den Comicformat adaptiert.

Ich will ja nicht auf jede einzeln eingehen, aber um mal kurz zusammenzufassen: Es beginnt mit "The
Call of Ctulhu" und endet mit "The Rats in the Walls" als auch "Dagon". Meine Lieblingsgeschichte hier ist 100%ig "The Dunwich Horror". Da geht es nämlich um ein als Mensch getarntes mystisches Wesen welches in einem Dorf aufwächst und sich von ganzen Kühen ernährt. Mein zweites Favorit ist "The Colour out of Space" in welchem nach einem Meteoriteneinschlag die Ernte einer Dorfgemeinschaft blühend ist - bis sie selbst anfangen langsam aber sicher innerlich zu verrotten. "Rats in the Walls" als auch "The Call of Ctulhu" sind meine größten Favoriten. Die erste ist eine Schauergeschichte um Ratten die sich in Wänden bewegen, die zweite handelt von der Auferstehung des Urgottes Ctulhu.

Ich hatte es nie wirklich mit Lovecraft. Ctulhu fand ich zwar immer recht cool, hatte aber nie den Elan weiter nachzurecherchieren bzw. mich damit zu beschäftigen. Schade eigentlich, weil Lovecraft ein Meister von Horrorkurzgeschichten ist. Alle sieben haben nämlich kein gutes Happy End und sind teilweise so richtig gruselig und eklig dass es einen unangenehm wird. Meisterhafter Horror der auf Spannung setzt, der einen bis zum letzten Moment rätseln lässt was denn da so kommen wird. Hut ab - sowohl vorm Originalautor, den Herausgebern als auch den Zeichnern.

8/10 Pfandflaschen