Mittwoch, 21. Februar 2018

Album der Woche#332: Guns n'Roses - Appetite for Destruction (1987)

Kaum zu glauben, aber wahr: Dieses großartige Album ist letztes Jahr 30 geworden.

Viele von euch die erstmal das "Punk" im Namen meiner Facebook-Seite gelesen haben würden sich wahrscheinlich fragen was zur Hölle hier G'N'R zu suchen haben. Schließlich gehts ja vorrangig um Punk und nicht um tighte-lederhosen-bandanas-und-kippen-im-maul-rock. Nun, a) hat hier allerlei Musik was zu suchen und b) ist "Appetite for Destruction" eines der besten Punk-Alben überhaupt.

Oder formulieren wir es anders: Das punkigste Nicht-Punk-Album der 80er. Oder so. Denn der Einfluss ist definitiv da. Und er wird sich auch später bei der Band noch mal zeigen. Man beachte ganz genau das TSOL (wobei ich mich frage welche Konstellation damit gemeint ist)-Shirt im Video zu "Sweet Child O' Mine" als auch die Cover auf dem grandiosen "The Spaghetti Incident?"-Album. Apropos Cover: Das ursprüngliche Albumcover dazu war so provokativ und geschmacklos, dass es durch ein harmloseres ersetzt werden musste.

Die Lyrics zu "Welcome To The Jungle" sind beispielsweise dermaßen punktypisch, zynisch und sozialkritisch, dass man die Band nach der Analyse des Textes wohl kaum in dieselbe Ecke wie Poison, Ratt, Warrant und wie die ganze Hair-Metal-Kacke noch hieß stecken kann. Sicher, sie wurden zu Anfang der 90er, als Nirvana ihren Durchbruch hatten, durchaus als das Gegenteil der Grunge-"Bewegung" betrachten. Sie hatte zu dem Zeitpunkt wohl auch ihren Zenit überschritten und Rockstarallüren eines gewissen Axl Rose sorgten für Konflikte. Aber auch das gibts im Punk. Und "Appetite for Destruction" war noch weit davon entfernt. Von daher:

8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Welcome To The Jungle, It's So Easy, Mr. Brownstone, Paradise City, Sweet Child O' Mine

Dienstag, 20. Februar 2018

My Favorite TV-Show: Marvel im TV, Teil 2

Okay, diesmal beschäftigen wir uns mit zwei weiteren Netflix-Serien von Marvel. Falls ihr euch wundert wo der Rest geblieben ist: Ich reviewe das ganze tatsächlich alphabetisch und zweitens habe ich "Inhumans", "Defenders", "Runaways" und "Punisher" noch gar nicht gesehen. Also geduldet euch. Falls ihr euch für Reviews von Agents of S.H.I.E.L.D., Daredevil als auch Agent Carter und Iron Fist interessiert, so klickt doch auf die Hyperlinks. Danke.

Jessica Jones (2015)

"Jessica Jones" handelt von einer ehemaligen Superheldin gleichen Namens (gespielt von Krysten Ritter) die das Superheldendasein an den Nagel gehängt hat um mal auf die andere Art den Menschen zu helfen: Sie arbeitet als Privatdetektivin und hat ein kleines Alkoholproblem. Wobei das letztere den Menschen wahrscheinlich eher weniger hilft. Jessica kann auf kurze Distanz fliegen und weit springen. Außerdem hat sie eine übermenschliche Stärke. In ihrer Vergangenheit wurde sie vom
Bösewicht Kilgrave (David "Zehnter Doctor" Tennant) ausgenutzt. Der Typ hat nämlich die Fähigkeit Menschen zu manipulieren, sodass sie ihm dienen. Er brachte sie einst dazu, einen Mord zu begehen. Nun wendet sich eine Familie an sie, deren Tochter verschwunden ist. Für Jessica ist klar, dass Kilgrave dahinter steckt. Jetzt muss sie alle Kraft und Mut sammeln um gegen ihren einstigen Peiniger zu kämpfen.

Ich mag das Wort an sich nicht, aber was solls. Eine sehr "empowernde" Serie für all diejenigen die es schaffen wollen, aber bis dato nicht konnten, den Menschen die für ihre Unterdrückung verantwortlich sind, Paroli zu bieten. Abwechslungsreiche Story, verdammt viel Blut und Gewalt, zeitweise sehr bedrückende Atmosphäre. Themen wie: Vergewaltigung und Posttraumatische Belastungsstörung. Das freut mich. Denn MCU-Filme glänzen ja eher durch Kinder- bzw. Besucherfreundlichkeit. Das hier ist eher Marvel MAX Format (falls ihr die Reihe an Comics nicht kennt - sehr zu empfehlen). Nicht nur für Comic-Fans zu empfehlen.



Luke Cage (2016)

Bei Luke Cage handelt es sich um eine Hälfte des beliebten Duos "Heroes for Hire". In den Comics war er bekannt als "Power Man", der über eine undurchdringbare Haut verfügt hat - während sein Partner Iron Fist all seine Kraft in seiner Faust konzentrieren konnte. Die Serie spielt sich in Harlem ab: Luke Cage alias Carl Lucas (Mike Colter) ist ein Ex-Sträfling der dank eines schief geganenen Experiments über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Er kann sich durch Wände durchprügeln
und so einige Kugeln abwehren. Moment lebt er "unter dem Radar" der Behörden und möchte nicht auffallen. In Pops Friseursalon hilft er den Laden sauber zu halten. Eines Tages wird Pop (Frankie Faison) erschossen. Es stellt sich heraus, dass der verantwortliche Gangster dies nur Tat um einen kriminellen Obermacker namens Cottonmouth (Mahershala Ali) zu beeindrucken. Luke lässt den Tod eines für ihn sehr bedeutenden Menschen natürlich nicht so auf sich sitzen und beschließt Cottonmouth, der dank seiner Kontakte in die Lokalpolitik überall seine Finger hat, zu bekämpfen.

Ich bin ein kleiner großer Fan von Blaxploitation-Filmen. Und da Luke Cage definitiv schon immer ein Blaxploitation-Comic-Held war finden sich in der Serie kleine aber feine Versatzstücke davon. Es ist ja nicht so, dass die Serie vor schwarzen Klischees trieft aber es finden sich kleine Erinnerungsstücke daran. Beispielsweise wenn Luke mehrmals auf Cottonmouth trifft oder seine Angebote ablehnt. Das könnte so im Blaxploitation-Bilderbuch stehen. Zudem ist Hip-Hop stets präsent: Die Titeln der einzelnen Folgen sind nach Songs von Gang Starr benannt. Ich kam erst drauf nachdem ich gemerkt dass die zweite Folge "Code of the Streets" heißt. Außerdem meint Luke tatsächlich zu Method Man "Alter ich hab früher pausenlos "PLO Style" gepumpt" (sinngemäß zitiert). Sehr direkt, ziemlich blutig und voll mit guten Zitaten. Etwas nicht nur für Fans von schwarzen Superhelden oder (Neo-)Blaxploitation sondern auch vom guten Storytelling.



Sonntag, 18. Februar 2018

So isses, Musik!#48

Okay, der zweite Eintrag diesen Monat beginnt endlich mal wieder mit einem Ostblock-Kapitel:

ОСТБЛОК: Tarakany!

Tarakany! heißt auf russisch "Kakerlaken". Sie sind eine vierköpfige Punkband aus Moskau und hießen ursprünglich bei ihrer Gründung 1991 "Tschetire Tarakana" (Vier Kakerlaken). Sie haben nicht immer gute Musik gemacht, meistens aber irgendwie schon. Stilistisch sind sie ungefähr zwischen Rancid ab "...And Out Come The Wolves" und The Offsprings späteren Werken anzusiedeln. Sie hatten aber auch "härtere" Phasen. Auf jeden Fall ist das meiste was sie produziert haben leicht bekömmlicher Bubble-Gum-Pop-Punk. Ich bin leider nicht auf den neuesten Stand, was deren neueste Veröffentlichungen angeht, aaaaber ich kann sagen: Es geht mittlerweile noch politischer zu in den Texten. Sie haben auch keine Angst davor die weit verbreitete Homophobie in Russland anzusprechen. Zumindest im Video (siehe erstes Video unten). Der Songtext ist eher vage gehalten. Auf jeden Fall sind sie eine der dienstältesten (das heißt meistens, dass die Band zum Kotzen ist, hier aber nicht) Punkbands Russlands und sollten mal angehört werden. Vor allem von Fans von Rancid, Social D, Offspring und etlichen Epitaph-Bands.







Gorillaz Discography: The Fall (2010)

Long Story Short: "The Fall" ist ein "Ja wir können es immer noch"-Album. Es ist auf Tour zum Vorgänger "Plastic Beach" entstanden und wurde zuerst exklusiv an den Gorillaz-Fanclub verkauft.

Es ist ein reines electro-Album mit sehr wenigen Gastauftritten. Die einzigen sind die von Mick Jones und Paul Simonon (ex-The Clash bzw. Big Audio Dynamite) und dem Ausnahmekünstler Bobby Womack. Ansonsten habe ich nicht all zu viel über das Album zu sagen. Es ist sehr entspannt und ruhig. Allerdings wirkt es, als hätte man es irgendwo dazwischenschieben wollen. Wirklich. Ernsthaft, mir fällt dazu nichts ein. Weder besonders überragend, noch total mies. Das einzig Interessante ist, dass es wie ein Tagebuch funktioniert. Jeder Track wurde in einer anderen US-Amerikanischen Stadt während des dortigen Aufenthalts der Band im Rahmen der "Escape To Plastic Beach World Tour" aufgenommen.

7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Bobby In Phoenix, Phoner in Arizona, Amarillo



Marilyn Manson Discography: Antichrist Superstar (1996)

Die zweite LP der Band, wenn man das Mini-Album "Smells Like Children" nicht mitzählt. Produziert von Trent Reznor (Nine Inch Nails) und David Ogilvie (Skinny Puppy).

Diesmal ist man weg von diesem trashigen, schaurigen Zirkus-Schema. Es ist nichts mehr bunt und die Trailerpark-Atmosphäre ist auch weg. Stattdessen ist man doppelt so aggressiv, die Stimmung ist mehr als düster. Im Booklet befinden sich Bilder einer Art Metamorphose von Wurm zu Engel, irgendwelche Mystik, irgendwelche Kabbala-Symbole. Außerdem ist das Album als der letzte Teil einer rückwärts erzählten Trilogie zu betrachten. die mit "Mechanical Animals" und "Holy Wood"
forgesetzt wird. Es ist ein Konzeptalbum, dass eine Parabel erzählt. In dieser tritt der Hauptcharakter "The Worm" auf, der im ersten Song "The Irresponsible Hate Anthem" auf "Mister Superstar" trifft und von seinem Idol mehr als begeistert ist. Weiterhin möchte der abgehobene Rockstar nichts mit seinem Fan zu tun haben ("The Beautiful People"). So geht es weiter, bis The Worm sein Idol getötet und die ganze Welt in Schutt und Asche gelegt hat. Dabei ist der "Superstar" nicht wörtlich zu nehmen sondern als Anspielung auf die etablierte Gesellschaft zu sehen.

Nicht mehr verstörend, sondern viel eher beeindruckend. Beeindruckend, wie man es schafft eine kontinuierliche, wenn auch auf den ersten Blick ziemlich wirre Story zu erzählen. Dabei vermischt man sowohl autobiografische als auch fiktive Elemente. Stilistisch kommt man von "Shock Rock" weg und wendet immer mehr Industrial-Elemente an. Eine Entwicklung, die meines Erachtens sehr begrüßenswert ist.

8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Irresponsible Hate Anthem, The Reflecting God, Tourniquet, The Beautiful People



White Zombie Discography: Pig Heaven/Slaughter The Grey (1986)

Das hier ist die zweite EP von WZ. Ich betrachte sie viel eher als stinknormale Single, da nur zwei Songs enthalten sind. Stilistisch hat man sich nur bedingt von Noise entfernt. Hier und da erinnert mich die Band an die ganzen Stoner-Kapellen. Gleichzeitig verwendet Rob Zombie eine unglaublich
hohe Stimme, sodass ich tatsächlich an Joe C. denken muss (der eine Typ der damals bei Kid Rock mitgemacht hat).

Also der Anfang war noch gut, das hier ist eher so.....meh.

5/10 Pfandflaschen

Freitag, 16. Februar 2018

Film der Woche#328: Marvel Triple Feature!

Okay, ich dachte mir ich könnte mal alles zu Ende bringen. Beziehungsweise auf den neuesten Stand. Diese Ausgabe hier beinhaltet sowohl den letzten Film der X-Men-Reihe (damals noch dazugehörig zu 20th Century Fox, dass mittlerweile von Disney aufgekauft wurde) als auch die letzten beiden "Marvel Cinematic Universe"-Schinken. Viel Spaß.

10. Logan (2017)

Falls ihr Bock habt nachzulesen was in den letzten drei X-Men-Filmen so geschah, so könnt ihr das hier nachlesen. Auf Deutsch bekannt unter dem recht merkwürdigen Namen "Logan - The Wolverine". Basierend auf "Old Man Logan" von dem großartigen Mark Millar.

Es ist das Jahr 2029. Seit 25 Jahren wurden keine neuen Mutanten mehr geboren. Logan (immer noch Hugh Jackman) lebt zusammen mit Professor Charles Xavier (immer noch Patrick Stewart) und Caliban (Stephen Merchant) irgendwo in Mexico. Er arbeitet nebenher als Chauffeur. Wolvie ist sichtbar deutlich älter und schwächer geworden. Das Adamantium was sein Skelett ummantelt vergifte seinen Körper ganz langsam. Er wird bald sterben. Im Laufe des Films taucht eine Frau auf, die ein junges Mädchen bei sich hat und bittet Logan um Hilfe. Es stellt sich heraus, dass Laura Kinney (Dafne Keen) der letzte übriggebliebene Mutant ist. Oder zumindest einer der letzten. Sie muss dringend weit weit weg und von bösen Menschen beschützt werden.

Ich mag die Atmosphäre des Filmes als auch die Szenerie. Keine spektakulären Kämpfe der X-Men gegen andere, böse Mutanten. Kein ultimativer Bösewicht der die Welt übernehmen will (zumindest nicht direkt). Stattdessen ein grimmiger, alter Wolverine der ein Leben retten will. Und ein megasenilaer Charles Xavier. Es ist trist, traurig und teilweise nichtschön anzusehen. Aber in richtigen Momenten sogar ganz lustig. Also, ein verdammt guter Film. BTW der letzte X-Men-Film mit Hugh Jackman als Wolverine.

9/10 Pfandflaschen
Trailer:

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Um hier mal den Trennungsstrich zu ziehen. lel. Ab hier gehts dann im "Marvel Cinematic Universe" weiter.

16. Spider-Man: Homecoming (2017)

Endlich hats Spider-Man als offiziell ins Marvel Cinematic Universe geschafft. Na gut, er war schon in "Captain America: Civil War" zu sehen, aber das hier ist in diesem Rahmen sein "erster" eigener Film.

Peter Parker (Tom Holland) ist ein 15-jähriger Schüler der Midtown High School in New York. Insgeheim ist er natürlich Spider-Man und hat bekanntlich schon mal mit den Avengers auf dem Leipziger Flughafen zusammengearbeitet. Lol, wie sich das anhört. Jedenfalls backt Pete seitdem eher kleinere Brötchen. Fasst hier und da ein paar Verbrecher, verteidigt sein Kiez. Alles also in Ordnung. Nicht in Ordnung war das Leben von Adrian Toomes (Michael Keaton). Vor mehreren
Jahren hat ihm eine Tony Stark (Robert Downey Jr.) unterstellte Behörde das Leben versaut. Der Iron Man wollte sich nämlich selbst um die Aufräumarbeiten kümmern, die damals nötig waren nachdem die Avengers in ihrem Kampf das halbe New York verwüstet haben. Toomes Firma arbeitete zuvor selbst an der Bergung. Jahre später hat er zusammen mit seinen Mitarbeitern mithilfe der besagten Technologie moderne Waffen perfektioniert, als auch einen Fluganzug. Seitdem ist er in eher weniger legalen Bereich tätig. Er ist der Geier aka The Vulture.

Ich weiß genau, was ich an diesem Film mag und was mich stört. Also, raus damit: Ich finds gut, dass man nicht zum driten Mal die Origin-Story von Spider-Man aufzieht. Das würde tatsächlich nur stören, dasselbe noch mal hören zu müssen. Stattdessen startet man schon quasi mittendrin durch. Dieser Peter Parker ist quasi die Mischung aus den beiden Ultimate Spider-Men. Und zwar sowohl die Cartoon-Variante (zumindest so ein Bisschen) als auch die Comic-Variante. Mit der letzteren meine ich den zweiten Ultimate Spider-Man Miles Morales. Schließlich hatte dieser einen etwas dickeren asiatischen Kumpel namens Ganke, im Film wiederum hat Pete einen etwas dickeren asiatischen Kumpel namens Ned. Was mir nicht gefällt ist die immense Präsenz von Iron Man. Es wirkt so, als würde man den Film unbedingt aufpeppen wollen, dabei stört man nur. Insgesamt: Ein guter Film, der allerdings mir irgendwie doch n bisschen zu jugendlich ist. Aber das ist an sich auch richtig, schließlich ist dieser Spider-Man endlich auch mal in echten Leben sowas wie ein Jugendlicher. Naja, deshalb:

7,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


17. Thor: Ragnarök (2017)

Auch bekannt als "Thor - Tag der Entscheidung". Der Film nimmt unter anderem Bezug auf "Planet Hulk".

Zwei Jahre nach dem Kampf in Sokovia wurde Thor (Chris Hemsworth) vom Feuerdämon Surtur gefangen genommen. Dieser teilt ihm mit, dass sein Vater Odin nicht mehr in Asgard ist und Ragnarök bald ansteht. Das heißt, es wird bald im Reich der nordischen Götter ordentlich auf die Kacke gehauen. Kurze Zeit später kehrt Thor nach Asgard zurück, nur um zu festzustellen, dass exakt das passiert ist. Odin ist im Exil und sein Platz wurde heimlich von Loki (Tom Hiddleston) eingenommen. Mithilfe von Dr. Strange (Bonifazius Coocoonut oder wie der typ heißt) finden sie zu Odin zurück der von Loki mit einem Amnesie-Zauber belegt wurde. Ja, die beiden Brüder arbeiten tatsächlich zusammen. Was ihr Vater ihnen aber verschwiegen hat: Sie haben eine Halbschwester namens Hela (Cate Blanchett!!), die wohl die blutigste aller Kriegerinnen ist. Zusammen mit Odin hat sie einst 9 Welten besiegt. Nachdem dieser vom Krieg aber abgelassen hat, hielt er sie stets von Asgard fern. Es kommt zu einem Kampf, bei welchem eine Teleportation schiefgeht. Infolgedessen landet Thor auf einem weit weit weiiiiit entfernte Gladiatorenplaneten wo er gezwungen wird gegen andere Krieger anzutreten. Unter anderem gegen Hulk.

Sheeeeeeeesh. Das ist wirklich was vollkommen anderes als die ersten beiden Thor-Filme. Sicher enthielten sie auch Humor, allerdings wird es hier wirklich schon ziemlich ziemlich trashig. Klar, der Film ist verdammt witzig aber er ist nicht vollkommen überladen mit Unsinn sodass es unerträglich gewesen wäre. Ich habe trotzdem verdammt viel gelacht. Vor allem über die Tatsache was für ein Arschloch Thor tatsächlich ist: "Ich mag Bruce Banner nicht, immer diese Wissenschaft und alles, ich mag Hulk viel lieber"/"Ich mag Hulk nicht so, immer nur dieses smash dies, smash jenes - ich finde Bruce Banner ehrlich gut"(sinngemäß zitiert). Heilige Scheisse. Dass dieser Wikinger/Nordic Kram so unglaublich lustig sein kann. Dieser Film ist sehr gut.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer: